Rückruf anfordern!
Bei Fragen oder zur Terminvereinbarung für eine Beratung:
Bitte füllen Sie unser Formular aus und unser Kollege ruft Sie zum angegebenen Zeitpunkt zurück!
Graues Haar kann außerdem auch vorzeitig auftreten, wenn wir die Vorgänge auf der Kopfhaut durch unsere Lebensweise nicht unterstützen. Verminderte Eiweißzufuhr, ein Mangel an Vitamin B12 und Folsäure sowie Eisenmangel können allesamt zu einem Zustand mit Pigmentmangel führen.
Bei völlig normaler Körperfunktion kann graues Haar bereits in den Dreißigern auftreten, wenn auch mit geringer Wahrscheinlichkeit. Daten zufolge steigt alle zehn Jahre um denselben Prozentsatz die Wahrscheinlichkeit, dass die Farbe unserer Haare mit der Zeit zu verblassen beginnt
Unsere Haarfarbe wird von zwei Farbstoffen bestimmt, Phäomelanin und Eumelanin. Diese Stoffe werden von den Pigmentzellen des Körpers, den Melanozyten, gebildet. Aus dem Verhältnis der im Körper vorkommenden Farbstoffe ergibt sich, welche Haarfarbe jemand hat. Phäomelanin ist für die rote Haarfarbe verantwortlich, während Eumelanin unseren Kopf schwarz oder braun färbt. Zusammen mit dem im Haar enthaltenen Keratin machen diese Stoffe 97 Prozent der Haarstruktur aus. Nachdem das Haar herausgewachsen ist und der Körper sozusagen „entschieden“ hat, welche Farbe die Frisur haben wird, kann sich die Farbe der Haare auf natürlichem Weg nicht mehr ändern.
Wenn eine Haartransplantation ansteht, erkundigen sich unsere älteren Patienten in der Regel, ob es nicht unnatürlich wirkt, wenn in ihr ergrauendes Haar Haare in der ursprünglichen Farbe verpflanzt werden. Die Antwort auf die Frage: Nein. Unsere Ärzte streben, wie in allen Bereichen der Haartransplantation, auch bei grauem Haar eine möglichst natürliche ästhetische Wirkung an. Deshalb berücksichtigen sie bei der Beurteilung des Spenderbereichs auch, wie viele graue Haare verpflanzt werden sollen, und schaffen so einen natürlichen Übergang zwischen dem neuen Haar in der ursprünglichen Haarfarbe und dem vorhandenen grauen Haar.
Die Melanine bzw. Melanozyten sind dafür verantwortlich, die gebildeten Pigmentzellen an die Keratinozyten, also die mit ihnen verbundenen Epithelzellen, weiterzugeben. Das Protein, das als „Brennstoff“ des Haares gilt, wird von den Keratinozyten produziert, im Alltag Keratin genannt. Wenn die Keratinozyten am Ende ihres Lebenszyklus absterben, können sie im Innersten ihrer Zellen die für die Haarfarbe verantwortlichen Pigmente bewahren. Wenn die Pigmentproduktion stoppt, beginnen Luftbläschen anstelle des Farbstoffs die Haare zu füllen und färben sie so grau oder weiß.
Interessanterweise unterscheidet sich der Prozess von Pigmentproduktion und -stopp stark danach, ob er in der Haut oder in den Haarfollikeln stattfindet, doch das Verschwinden der Pigmente geschieht glücklicherweise in keinem Fall von einem Tag auf den anderen. Graues Haar enthält noch etwas Melanin, während ein völlig weißes Haar das Anzeichen für das absolute Ende der Produktion ist.
Beim Erscheinen des ersten grauen Haares muss man noch nicht in Panik geraten, denn ein ganzer Haarlebenszyklus muss vergehen, bis sich absolut graues Haar bildet. Von einem Ergrauungsprozess sprechen wir, wenn die Produktion der unter dem Sammelnamen Melanine bekannten Stoffe abzunehmen beginnt oder ganz aufhört; dann kommen die nachfolgenden Haare bereits grau oder weiß zum Vorschein. Das Ergrauen betrifft mit der Zeit jeden, der Prozess lässt sich jedoch verlangsamen, wenn man ein wenig auf seine Lebensweise achtet.
Wenn Sie Fragen zum Ergrauen und zur Haartransplantation haben oder sich für unsere regenerativen Therapien interessieren, können Sie über die Schaltfläche unten ganz einfach Kontakt mit uns aufnehmen!
Bei Fragen oder zur Terminvereinbarung für eine Beratung:
Bitte füllen Sie unser Formular aus und unser Kollege ruft Sie zum angegebenen Zeitpunkt zurück!
Wir verwenden notwendige Cookies für diese Website. Analyse- und Marketing-Cookies sowie die dauerhafte Speicherung der Besucherquelle werden nur mit Ihrer Einwilligung aktiviert. Sie können Ihre Wahl später ändern. Datenschutzerklärung