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Kurz gesagt: Das Ausmaß des weiblichen Haarausfalls wird mit den drei Stadien (I–III) der Ludwig-Skala beschrieben. Bei Frauen zeigt sich Haarausfall meist als diffuse Ausdünnung am gesamten Oberkopf, nicht als kahle Stellen. Eine Haartransplantation kommt in der Regel im Stadium II infrage, wenn an den Seiten und am Hinterkopf genug Spenderhaar vorhanden ist; im Stadium I ist sie noch nicht gerechtfertigt, im Stadium III fehlt oft ausreichend Spenderhaar.
Das weibliche Idealbild hat sich mit den Epochen gewandelt, doch einen gemeinsamen Nenner gab es immer: das Haar. Volles Haar ist ein unbestrittener Bestandteil weiblicher Schönheit und wird vom menschlichen Gehirn – ähnlich wie die Breite von Brust und Hüfte – mit Fruchtbarkeit verbunden. Wenn wir uns die heutige Werbung ansehen, ziehen fast ausnahmslos glänzende, langhaarige Frauen unseren Blick auf sich, während in der Realität weiblicher Haarausfall immer häufiger wird. Ein verräterisches Zeichen kann die Menge an Haaren sein, die beim Kämmen oder Haarewaschen in der Hand bleibt. Wenn wir dann feststellen, dass die Haare dünner geworden sind und nicht mehr den gewohnten Halt haben, erschrecken wir unwillkürlich. Wer das über längere Zeit beobachtet, sollte überlegen, welche Möglichkeiten es gegen den Haarausfall gibt. Vorab so viel: Es gibt eine Lösung!

Auf dem Bild (links oben) ist ein leichter Haarausfall vom Typ I zu sehen, den unsere Klinik mit Fachleuten durch die Transplantation von 800 Grafts behandelt hat. Dem Eingriff ging selbstverständlich eine genaue Diagnose voraus, denn nicht jeder ist für eine Haartransplantation geeignet. In solchen Fällen empfehlen wir verschiedene regenerative Therapieverfahren, etwa die medizinisch belegte, wirksame I-PRF-Behandlung oder Mesotherapie-Behandlungen.
Haarausfall ist für beide Geschlechter ein ernstes emotionales Problem, denn tief im Inneren ist jeder in gewissem Sinne eitel. Der weibliche Haarausfall kann viele Ursachen haben, und obwohl meist vererbte Gene dafür verantwortlich sind, lohnt es sich, auch den eigenen Lebensstil genauer zu betrachten. Medikamente, Rauchen, die Zeit nach einer Schwangerschaft oder andere Lebensphasen, die den Hormonhaushalt beeinflussen, tragen alle zum Entstehen des Phänomens bei. Wichtig: So wie es keine zwei gleichen Menschen gibt, gibt es auch keine zwei identischen Kopfhäute. Dieser Beitrag dient jedoch als Leitfaden für alle, die bequem von zu Hause einschätzen möchten, in welche Kategorie ihr Haarausfall fällt. Beim männlichen Haarausfall ist die Einteilung etwas komplexer – dazu informiert Sie unsere Seite Skala männlicher Haarausfall, oder das folgende Video hilft Ihnen weiter.
(Deutsche Untertitel sind über die automatische Übersetzung verfügbar)
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Weiblicher Haarausfall – die Ludwig-Skala
Weiblicher Haarausfall unterscheidet sich grundlegend vom männlichen, da Frauen weniger leicht auf hormonelle Veränderungen reagieren. Im weiblichen Körper finden sich sowohl Östrogene als auch androgene Hormone, wobei normalerweise natürlich die Östrogene überwiegen. Dennoch kann auch Frauen androgenetischer Haarausfall betreffen, denn das Enzym 5-alpha-Reduktase kann Testosteron ebenso in DHT (Dihydrotestosteron) umwandeln, das die Wachstumsphase der Haarfollikel hemmt. Es ist denkbar, dass bei Frauen mit dieser Form des Haarausfalls die Hormonwerte (auch die Androgenspiegel) völlig normal sind, das genannte Enzym aber dennoch den für das Haarwachstum zuständigen Östrogenspiegel unterdrückt.
Ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen dem Haarausfall der Geschlechter: Bei Männern kann eine Überproduktion von Testosteron den Haarverlust auslösen, bei Frauen dagegen ein sinkender Östrogenspiegel oder die Empfindlichkeit des Gewebes gegenüber Sexualhormonen. Deshalb tritt dieses Phänomen meist rund um die Wechseljahre auf. Interessanterweise entstehen dabei keine kahlen Stellen wie bei Männern, sondern es kommt zu einer allgemeinen Ausdünnung, und die einzelnen Haare werden dünner.
Die Ludwig-Klassifikation umfasst drei Stadien zur Beschreibung des genetisch bedingten weiblichen Haarausfallmusters:



In allen drei Ludwig-Stadien tritt Haarausfall im vorderen und oberen Bereich der Kopfhaut auf, wobei der frontale Haaransatz relativ erhalten bleibt. Frauen mit Haarausfall sollten eine möglichst genaue Diagnose stellen lassen, am besten durch einen erfahrenen Dermatologen. Das ist besonders wichtig, da der für Frauen typische diffuse Haarausfall mitunter durch verschiedene behandelbare Erkrankungen verursacht werden kann. Unabhängig vom Ausmaß oder der Ursache des Haarausfalls kommen nur Frauen für eine Haartransplantation infrage, die am Hinterkopf und an den Seiten über eine ausreichende Haarmenge verfügen.
Wenn Sie Fragen zur Klassifikation oder zur Haartransplantation haben, kontaktieren Sie uns bitte über die Schaltfläche unten!
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Die Ludwig-Skala beschreibt drei Stadien der weiblichen Haarausdünnung. Sie bewertet den Verlust der Haardichte am Oberkopf und im vorderen Bereich, wobei der Stirnhaaransatz meist erhalten bleibt.
Im Stadium II, wenn an den Seiten und am Hinterkopf ausreichend Spenderhaar vorhanden ist. Im Stadium I ist der Haarverlust für eine Transplantation noch nicht ausreichend, im Stadium III fehlt oft genug Spenderhaar für ein wirksames Ergebnis. Mehr auf unserer Seite Haartransplantation für Frauen.
Wir empfehlen regenerative Therapien wie die I-PRF-Behandlung und die Mesotherapie.
Weiblicher Haarausfall unterscheidet sich vom männlichen und hängt oft mit hormonellen Veränderungen zusammen, etwa Schwankungen des Östrogenspiegels oder der Hormonempfindlichkeit des Gewebes. Deshalb ist die genaue Diagnose durch einen erfahrenen Facharzt nötig; die trichoskopische Haaranalyse kann dabei helfen.
Lassen Sie sich zurückrufen oder sehen Sie sich unsere Preise an. Unsere Klinik befindet sich in der Montevideó utca 9, 1037 Budapest.
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